9. Februar 2010

Música

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Vorgestern hatten wir Gelegenheit drei Höhepunkte innerhalb dieser Gattung zu hören, drei maßstabsetzende Werke: das op. 85 von Richard Strauss, Brahms' op. 36 und, vor allem, 'Verklärte Nacht' von Schönberg (...) Das Kölner Sexstett ist ein ausgeglichenes und gut eingespieltes Ensemble mit vollwertigen und akuraten Celli - ohne Trübungen in der tiefen Lage -, Bratschen mit samtener Cantabilefähigkeit sowie präzise und stets mit angebrachtem Ausdruck spielenden Geigen. Eine Formation mit agiler Dynamik, transparentem Wechselspiel, beweglich in Balance und Volumen, homogen im Tutti und in der Lesart der Werke (...) Ein Abend mit Qualität also, mit drei grundsätzlichen Werken unterschiedlicher musikalischer Beschaffenheit. Präziser: ein Abend mit sehr anspruchsvollem Programm (Kammermusik!), von Ernsthaftigkeit geprägt ohne schwarz und dunkel zu sein, dabei auf Firlefanz und Feuerwerk verzichtend. Ganz nach dem Geschmack aufmerksamer Musikfreunde ...

20. Februar 2008

Aalener Nachrichten

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In dem viersätzigen Instrumentalzyklus belegen die sechs Solostreicher ihre hohe Kunst, die sie wie kaum ein anderes Streichsextett beherrschen. (...) Homogen, hochpräzise, virtuos und brillant sind Attribute, die dem Sextett zugestanden werden können. (...) Bravorufe und Applaus für die Musiker ist der Dank der Zuhörer für das intensive Hörerlebnis ...

11. Oktober 2007

Heinsberger Zeitung

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Und wenn dann noch das Kölner Streichsextett sein Können zeigt, ist die Begeisterung bei der Zuhörerschaft eigentlich schon programmiert. (...) Auch beim Streichsextett G-Dur Nr. 2 opus 36 von Johannes Brahms brillierte das Ensemble mit viel Virtuosität. Bei aller Konzentration spiegelte sich aber auf den Gesichtern und in der Gestik der Künstlerinnen und Künstler immer die Spielfreude wider und so war der Schlussbeifall der Zuhörer mehr als verdient.

30. März 2007

Oberhessische Presse

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Es war herrlich, wie das Kölner Streichsextett mit tonaler Frische und spielerischer Freude das rhythmisch pointierte Thema akkurat durch die Stimmen wandern ließ, es geschmeidig zusammenführte und wieder auflöste. (...) Der zweite Satz mit seiner Zweiteiligkeit blühte beim Kölner Streichsextett durch spielerische und klangliche Leichtigkeit, gezügelte Heiterkeit und unaufdringliche Warmherzigkeit, innige Zwiesprachen und Wechselspiele bis hin zum turbulent-tänzerischen Presto regelrecht auf.

14. Oktober 2006

Fuldaer Zeitung

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Dass die Musiker des Kölner Ensembles mit ihrem Primarius Demetrius Polyzoides die dynamischen Chancen dieser Besetzung auszuschöpfen wissen und ihr durch hohe Differenzierung jeder Stimme Klarheit und einen ausgewogenen Gesamtklang verleihen, wurde zum Höreindruck während des gesamten Abends. (...) Das Kölner Ensemble entfaltete sie mit viel launischem Humor und feiner Eleganz, mit tänzerischem Schwung und meisterhafter Klangdisziplin.

31. Januar 2006

Oberbayrisches Volksblatt

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Die Kölner boten eine Solistenleistung par excellence: Hörnerklang wurde von Bratschen übernommen, die Celli glänzten in mannigfachen Kantilenen. (...) Die Spielfreude war den Musikern an den Gesichtern abzulesen.

April 2005

FonoForum

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Der Kopfsatz aus Brahms' erstem Streichsextett verträgt viel romantischen Fluss. Aber er bedarf auch einer nüchternen Betrachtung. Beides in Einklang zu bringen, ist dem Kölner Streichsextett gelungen. (...) Auch klangtechnisch ist die Aufnahme ein Gewinn, transparent, ausgewogen, plastisch.

Juni 2004

Das Orchester

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Einem 'streicherfahrenen' Zuhörer erschließen sich delikate Nuancen schon allein aus der möglichst spezifischen Umsetzung einer Fülle von naturbezogenen Klangmalereien. (...) Ein brillantes Kabinettstück der Kölner Künstler in meisterhafter, gemeinsamer akribischer Aufarbeitung. (...) In einem Drahtseilakt von höchster Virtuosität und tiefstem Ausdruck gelingt es dem Kölner Streichsextett, sich an diesen extremen Herausforderungen glanzvoll zu beweisen...

19. Februar 2010

Levante

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Sechs Persönlichkeiten mit einer Stimme, oder umgekehrt. Auf eine oder andere Weise charakterisiert dies den Grundtenor des Auftritts des Kölner Streichsextetts (...) Bei der 'Verklärten Nacht' (...) herrschte der Sinn für das Kammermusikalische vor. So wurden die Soli eingegliedert, wenn nicht sogar ihr ganzer Begriff in der Klangmasse verdünnt wurde. Trotzdem blieben die individuellen Linien bemerkbar, obwohl die dynamischen Anweisungen genau befolgt wurden. Zahlreich waren die Passagen, in denen man wundervoll den ersten Geiger im dreifachen piano, von seinen Kollegen im zweifachen piano begleitet, hören konnte. Der Eindruck des durchgehend benutzten Dämpfers bereicherte die Interpretation dieser unvergleichlichen, ja unnachahmlichen Komposition auf faszinierende Weise. Gleiches gilt für den letzten Beitrag von Johannes Brahms zu dieser Gattung. Von besonderem Interesse war im ersten, aber auch im letzten Satz das sehr gelungene, sich ergänzende Zusammenspiel der spannungsvollen Oberfläche mit dem turbulenten Untergrund. Der zweite Satz, selten wegen seines lebhafter als das Scherzo gestaltetes Trio, war gespickt mit Brillanz, Grazie und Bravura. Nach einem der seltsamsten Themen dieser musikalischen Form folgten die zwei ersten Variationen gespenstisch und die darauffolgenden zwei lebendig, während die Agogik der sechsten angemessen die Rückkehr zur anfänglichen Stimmung einleitete. Sensationell.

18. Februar 2008

Schwäbische Post

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Wie untereinander vernetzt scheinen die Musiker (...) Süß und lieblich ist der Auftakt, dazu die hohen Lagen der ersten Geige als schwebende Melodie und ihr ‚irdisches’ Pendant im Cello. Die zauberhaften Vorschläge im ‚Andante’ und die butterweichen Akkorde in der geschmeidigen Tonart führen ins fröhliche ‚Scherzo’, ins tänzerische Rondo. Der runde Gesamtklang mit all seinen zarten Schattierungen kommt hier zur Geltung. (...) Sie hören aufeinender, lassen einander‚ zu Wort kommen’, schaffen gläserne Klänge und eine unerträgliche Spannung, in der jedes Räuspern und Hüsteln stört.

2. April 2007

Marburger Neue Zeitung

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Voller Hingabe und Leidenschaft entführten die Violine-, Viola- und Cellovirtuosen in die bezaubernde Klangwelt ihrer Instrumente (...) die Musiker bewiesen nicht nur erstklassiges Talent, sondern sie bestachen auch und vor allem durch ihre unüberseh- und unüberhörbare Hingabe, die Leidenschaft für ihre Musik.

30. März 2007

Reutlinger Nachrichten

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Die zurückgehaltene Spannung löste das Sextett effektvoll im Finale: in kultiviertem, aber nun quirlig-brillantem, rhythmisch packendem Spiel, kammermusikalisches Musizieren im besten Sinne, detailgenau durchgehört und in richtiger Balance und von Transparenz und atmosphärischer Dichte.

16. Oktober 2006

Badische Neueste Nachrichten

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Die Kölner Musiker strukturierten das Werk sehr schön, sodass man die große Linie in all dem Gewirr aus Einzelthemen, verschränkten Phrasen und Einwürfen stets im Ohr behielt. (...) Die Interpretation gelang hier wie aus einem Guss, mit einem sicheren Gefühl für Tempo, Balance und Klangeffekte – so schön und auch so klangstark, dass man das volle Orchester kaum vermisste. Ein anregender Abend.

26. September 2005

Bonner General-Anzeiger

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Dennoch überzeugte die Light-Version von Beethovens sechster Sinfonie nicht zuletzt durch eine Synthese von quasi sinfonischer Klangfülle und kammermusikalischer Transparenz. Die besetzungsbedingte Einschränkung an Klangfarben und Klangvolumen kompensierte das Kölner Streichsextett durch eine famose Gestaltungkraft.

Juli 2004

FonoForum

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Mit seiner Aufnahme von Michael Gotthardt Fischers Bearbeitung von Beethovens 'Pastorale' gelingt dem Kölner Streichsextett ein kleines Kunststück: Durch eine vibratoarm-schlanke, bis in die kleinsten Verästelungen hinein transparente und gleichzeitig sehr vitale Darbietung...